D.I.Y. – Erdbeerenzucht auf dem Balkon

Die Schmetterlinge fliegen wieder, die Sonnenstrahlen streicheln sanft unsere Haut und die Vögel zwitschern um die Wette – endlich ist der Sommer auch bei uns angekommen! 🙂

Da wir leider nur einen Balkon haben (immerhin!) muß ich mir natürlich etwas einfallen lassen – gerade jetzt, wo unsere Tochter etwas krank ist und ich mit meiner Migräne aktuell nicht jeden Tag vor die Tür kann …

Also haben wir uns für das entschieden, was wir beide mögen: Erdbeeren.

Da Sonnenblumen auf dem Balkon nicht so günstig sind, habe ich eine Erdbeerpflanze besorgt und diese steht nun in einem großen Topf auf unserem Balkontisch.

Und das beste: Man sieht schon so einige Erdbeeren an der Pflanze und gerade erst ist auchnoch eine große Blüte hinzugekommen:

Wie sieht das bei Euch aus? Habt ihr auch Kinder / Enkelkinder?

Habt ihr einen Garten und schöne Blumen angepflanzt , Kräuter, Obst, o.ä.?
Es würde mich sehr interessieren 🙂

Gern könnt ihr auch Fotos von Euren „kreativen Anbauten“ posten – ich freu mich schon drauf! 🙂

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D.I.Y. Anleitung für Buchecken aus Papier

Nachdem ich Euch meine ersten Versuche, Buchecken zu nähen bereits online gestellt habe (ich suche zur Zeit nach einer Antwort, ob man Stoff auf Tonzeichenpapier leimen kann), habe ich mich gestern und heute drangesetzt, einige Buchecken aus Papier zu erstellen.

Ihr erhaltet im Folgenden eine D.I.Y. Anleitung, um selber Buchecken herstellen zu können:.

Ihr benötigt:

– Tonzeichenpapier
– Lineal
– Schere
– Stift (Bleistift / Kulli)
– Klebefolie



Anleitung:

Zunächst ein Tipp von mir: Falls ihr mehrere Buchecken herstellen möchtet, solltet ihr Euch vorher eine passende Schablone (aus Karton oder Papier) ausschneiden.

Ich nutze für meine XL-Buchecken die Größe 12×12 cm.

Mit (oder ohne) diese Schablone schneidet ihr nun ein Quadrat von 12×12 cm aus. Tonzeichenpapier aus.

Dieses knickt ihr dann einmal in der Mitte (so daß es halbiert ist):

Dann „halbiert“ ihr dieses Stück nocheinmal, diesmal aber so, daß ein Dreieck entsteht.

Dazu knickt ihr erst auf der einen Seite das Papier so, daß die rechte Kante bündig mit der unteren Kante liegt, dann macht ihr mit der anderen Seite genau das gleiche:

Nun nehmt ihr die Klebefolie und schneidet mit Hilfe des gefalteten Dreiecks 2 gleich große Dreiecke aus:

Jetzt klebt ihr die beiden Dreiecke vorsichtig (und genau) auf beide Seiten auf. Überschüssige Klebestreifen könnt ihr einfach abschneiden.

Alles gut andrücken – und fertig 🙂

Habt ihr auch schonmal Buchecken gemacht? Wie seid ihr vorgegangen? Vielleicht habt ihr auch eigene Anleitungen?

Ich bevorzuge Buchecken mit schönem Muster, aber ohne viel „Trara“ … Wie ist das mit Euch?

Buchecken aus Stoff

Da ich sehr gerne und sehr viel Lese, habe ich die Idee gehabt, daß ich mal eine Buchecke oder ein Lesezeichen für meine Bücher machen könnte.

Hier ist das Ergebnis:

Also so richtig perfekt ist es nicht und ich werde noch ein wenig herumprobieren …

Hattet ihr auch schonmal so eine Idee? Oder mal etwas ähnliches gemacht? Habt ihr vielleicht einen Tipp für mich?

Ich habe auch noch ein paar Versuche fotografiert, die leider nicht ganz so toll gelungen sind:

Der Grundgedanke bei dem Ganzen war übrigens zum einen auch, daß nicht viel über die Seiten „überstehen“ sollte (da die Buchecken sonst gerne rausrutschen) und zum anderen habe ich mich daran erinnert, wieviele Bücherseiten ich (in meiner Kindheit) kaputt gemacht habe, indem ich so „Metallclipser“ (ähnlich einer Büroklammer, aber mit verschiedenen Mustern, wie zB. Herzen) über die Seiten geschoben habe …

Ich liebe Bücher und behandle jedes einzelne, als wäre es ein Schatz 🙂

Upcycling Kleidung – aus Alt macht Neu!

Sorry, falls ich ich Euch mit dem Thema Upcycling nerve .. Kommt jetzt mal öfter vor :-*

Als erstes möchte ich Euch eine ganz einfache Methode vorstellen, wie ihr auch einem alten T-Shirt ein neues Top erstellen könnt – in wenigen Minuten!

Anleitung:

Dazu braucht ihr nur ein altes T-Shirt.

Schneidet die Ärmel in einem Abstand von ca. 3-4 cm (je nachdem, wie geübt ihr im Nähen seid) ab. Dann knickt ihr den „überstehenden Stoff“ 2x ein (so daß ihr genau am Rand entlang faltet) und steckt alles mit Nadeln ab.

Dann näht ihr einfach alles mit geradem Stich fest – und fertig 🙂

Tipp:

Dies ist nur die einfache Variante. Wenn ihr das T-Shirt etwas tailliert haben möchtet  oder die Ärmel etwas schmaler, könnt ihr natürlich entsprechend auf einfach die Ärmel abtrennen und den Ran umnähen.

Ich hoffe, ihr versteh, was ich meine … ^^

Origami – Die Kunst des Papierfaltens

Papierfalten? Sowas wie Papierflieger vielleicht?

Nein!

Denn Origami ist eine wundervolle Weise, wie man (meist aus quadratischem Papier) schöne und elegante Kunstwerke formen kann.

Es geht hier auch nicht (wie beim Basteln mit Kindern zB.) um das Falten des Papieres und verkleben – sondern beim richtigen Origami wird das Papier so gefaltet, daß es 3dimensional hält und man es sogar teilweise bewegen kann – ohne, daß etwas auseinanderfällt!

Ich konnte es anfangs selbst nicht glauben, aber man kann durch „einfaches Papierfalten“ zum Beispiel kleine Vögel (Kraniche) falten, denen man am Schwanz ziehen kann, damit sie sich bewegen. Oder man faltet sich seine eigenen Weihnachtssterne, um sie als Dekoration aufzuhängen.

Was ich auch sehr schön finde, sind die kleinen „Geschenkepäckchen“, die man sich oder anderen falten kann, um kleine Aufmerksamkeiten individuell und völlig von Hand gestaltet zu verpacken.

Es gibt heutzutage viele verschiedene Formen des Origami, wobei ein paar „außenstehende Varianten“ es auch erlauben, die Formen mit Hilfe von etwas Klebstoff oder einer Schere zu gestalten. Hier ein paar Beispiele:

Klassisches Origami (mit meist quadratischen Papieren)
Modulares Origami (Zusammensetzung von mehreren gleichen Teilen)
Tangrami (3D-Origami)
Kirigami (Origami mit Einschnitten / Schere)
Multipiece Origami (Zusammensetzung von diversen Teilen, oft mit Hilfe von Klebstoff)
Iso Area (Modelle, die von allen Seiten gleich aussehen)
Tessellations (flache Faltbilder, bei denen sich bestimmte Muster ständig wiederholen)
Wetfolding (unter Verwendung von leicht angefeuchteten Papier. Getrocknet sind diese Modelle sehr viel stabiler und natürgetreuer)

Meine Stieftochter ist diesem Trend bereits verfallen und gestaltet damit wirklich wunderschöne Sachen.

Habt ihr auch schon Erfahrungen damit gemacht? Findet ihr es einfach? Ward ihr verzweifelt? 😉

Schreibt mir doch einfach Eure Antworten als Kommentar, ich bin wirklich gespannt! 🙂

Upcycling – Aus Alt mach Neu

Ihr kennt es doch sicher auch: Frau steht vor dem Kleiderschrank, er ist recht voll – und Frau hat dennoch nichts anzuziehen …

Wir Frauen sind am verzweifeln, die Männer genervt.

Heute möchte ich mich mal mit dem Thema „Recycling – Aus Alt mach Neu“ beschäftigen.

Vor kurzem habe ich erst eine Aufforderung gemacht, daß ihr mir Eure Bilder per email schicken könnt und ich diese mit einem Link zu Eurem Blog hier vorstellen werde. Außerdem bin ich gerade fieberhaft Ideen am Sammeln, was ich persönlich aus meinen alten Klamotten (und der alten Kleidung meines Mannes) zaubern kann 🙂

Aber was steckt eigentlich hinter diesem Trend?

Der Trend des „Upcycling“ kommt (wie sooft) aus Amerika, so heißt es. Die Idee dahinter ist es, durch das mehrfache Umwandeln und somit mehrfache Nutzen von Gegenständen (egal, ob Kleidung, Dosen, Stifte, usw.) die Umwelt etwas zu entlasten.

Außerdem hat es den tollen „D.I.Y. Effekt“ – sprich, man hat am Ende etwas erschaffen, was einzigartig ist und was sonst niemand hat.

Im Fernsehen habe ich bereits gesehen, wie ganze Häuser aus Flaschen hergestellt wurden (kein Scherz!) … Gut, dies halte ich dann doch eher für etwas bedenklich … Aber es ist der Gedanke, der zählt.

Und wer gerne ein paar Inspirationen haben möchte, der kann gerne mal auf meinem Pinterest-Board schauen. Dort sammel ich alles, was ich schönes zum Thema „Aus Alt mach Neu“ finden kann 🙂

Egal ob es die alte Jeanshose ist, die zur Tasche umfunktioniert wurde, Die Bettdecke, die nun ein Rock ist, die Schubladen, die sich prima als Wandregal machen oder die Aluminiumeimer, die nun als Blumentoöpfe herhalten müssen … Dort ist wirklich alles vertreten.


Was kann alles recycelt werden?

Grundsätzlich kann „alles“ recycelt werden. Gerade bei Kleidung solltet ihr aber daraf achten, daß ihr Stoffe nehmt, die man ähnlich pflegen kann (zB. alles 30° waschen).

Und wenn ihr dann am Ende so überzeugt von Euren Sachen seid, daß ihr sie gerne „professionell verkaufen“ möchtet, dann kann ich Euch nur empfehlen, Euch an Handmade-Plattformen wie beispielsweise Dawanda oder Etsy zu halten. Mit beiden Plattformen könnt ihr übrigens auch gut und einfach ins Ausland verkaufen.

 

Projekt / Aktion „Aus Alt mach Neu“!

So, der Schrank ist auch mal aussortiert …

Da kam mir die Idee, alte Kleidung zu recyceln :o)

Habt ihr sowas schonmal gemacht? Macht doch mit bei meiner „Aus Alt mach Neu“ Aktion und schickt mir Bilder von Euren Ergebnissen und was ihr dafür gebraucht habt:

Eure Bilder werden hier (nach und nach) hochgeladen und sollen auch andere inspirieren. Natürlich werdet ihr auch namentlich genannt und wer einen Blog hat, sollte seine Blogadresse mitschicken. 😉

Eierwärmer zur Kinderparty: Monster

Wie ihr wißt, habe ich nicht nur zu Ostern Eierwärmer in den Frühlingsfarben gelb und weiß gehäkelt, sondern auch in Fanfarben (schwarz-weiß-grün, schwarz-rot, schwarz-gelb, schwarz-rot-gold, usw.).

Nun hat mich meine Tochter auf die Idee gebracht, daß man ja auch Eierwärmer einfach so für eine Kindergeburtstagsparty o.ä. machen kan.

Da sie „bald“ Geburtstag hat (in 3 Monaten), habe ich verschiedene Designs gezeichnet und bin an ihren „Lieblingen“ hängengeblieben: Monster :o)

Das „Design“ ist von mir frei erfunden und kann natürlich auch zB. durch andere Augen, andere Form, usw getauscht werden.

Damit auch ihr diese süßen Eierwärmer in Monsterform nachnähen könnt, habe ich im Folgenden eine kleine Anleitung erstellt:


Anleitung:

Benötigte Materialien:
– Schere
– Filz (mehrfarbig; hier: grün, weiß, schwarz)
– Nähmaschine
– Nähgarn

Im ersten Schritt zeichnet ihr Euch die Form Eures Monsters auf Papier auf und schneidet sie aus.

Dann legt ihr dieses Schnittmuster auf Filz und schneidet je 2 Körperformen aus, ein Auge und eine Pupille.

Dann legt ihr die Pupille so auf das weiße Auge, wie ihr sie haben wollt und steckt sie mit einer Nadel am Rand etwas fest.

Dann vernäht ihr mit schwarzem Garn die Pupille mit dem Auge.

Als nächstes steckt ihr das Auge mit einer Nadel an einem der beiden Körperteile fest und näht es mit weißem Garn fest.

Nun habt ihr es fast geschafft! Jetzt legt ihr das zweite Körperteil paßgenau unter dem vernähten Körperteil, so daß die „gute“ Seite (also das Gesicht) nach oben zeigt und näht ganz eng am Rand (ca. 0,5cm) die beiden Körperteile zusammen.

Achtet hierbei bitte darauf, daß die untere (gerade) Seite offen bleibt, denn irgendwie müßt ihr das Monster ja über das Ei bekommen…

Und schon Euer Monster-Eierwärmer fertig! :o)

Tipps:

– Anfänger sollten immer darauf achten, je den Anfang und das Ende einer naht zu versiegeln (vor-, zurück- und vornähen).
– Wenn ihr noch nicht so geübt seid im Nähen, könnt ihr auch den Filz für den Körper etwas größer ausschneiden (ca. +0,5cm) und mit entsprechend größerem Abstand vom Rand nähen. Dann schneidet ihr die Nahtzugabe (= überflüssiger Rand) einfach ab.
– Natürlich könnt ihr auch andere Monster nähen. Ich werde zusätzlich noch Monster mit Armen dran nähen, welche mit 2 Augen, welche mit Mund, usw. So sehen alle etwas unterschiedlich aus.

D.I.Y. kostenlose Nähanleitung für Pixihefte-Tasche

Welche Mutter kennt es nicht:

Beim Einkaufen findet das Kind immer wieder ein neues tolles Pixiheft (oder eben auch die etwas „länglichere“ Variante von Carson) – und sobald man zuhause ist und das Heft einmal durchgeschaut wurde, verschwindet es in den weiten Welten des Kinderzimmers, unter den Tisch, unter‘ s Bett oder sonst wohin, wo man in der Regel schwer rankommt und es selten wiederfindet …

Das muß nicht sein!

Im Folgenden stelle ich Euch eine kostenlose Nähanleitung zur Verfügung, damit ihr Euren Mäusen selbst ganz schnell und einfach eine „Pixihülle“ aus Filz erstellen könnt – und so garantiert mind. 0 Hefte vor dem „Verschwinden“ bewahren könnt … ;o)

Nähanleitung:

Um eine Hülle aus Filz zu erstellen, benötigt ihr folgende Materialien:
– Filz
– Rollschneider (alternativ: Schere)
– Lineal
– Nähmaschine
– Nähgarn
(- Bügelapplikation / Nähapplikation)

Zunächst schneidet ihr Euch ein 42cm x 15cm großes Filzstück aus.

Dann zeichnet ihr Euch genau in der Mitte einen kleinen Punkt ein (bei 21cm) und legt den Filz so zusammen, daß ihr von diesem Punkt aus je 1,5 cm zu beiden Seiten frei habt. Der Rest sollte umgeschlagen sein, so wie auf dem Foto:

Das ganze steckt ihr mit insgesamt 4 Stecknadeln fest, so daß gleich beim Nähen nichts verrutscht.

Dann näht ihr von den Außenkanten hin zur eingezeichneten Mitte nach und nach alle 4 Seiten zu.

 

Ich persönlich finde es optisch schöner, wenn die Mitte frei bleibt, also wenn hier nicht drübergenäht wird. Aber das ist jedem selbst überlassen.

So, wenn alle 4 Seiten vernäht sind (bitte ans „versiegeln“ (vor-, zurück- und vornähen)!), sollte das ganze etwa so aussehen.

Nun könnt ihr Eure Hülle entweder mit den Heften füllen oder vorher noch auf sie „Oberseite“ eine Bügelapplikation aufbügeln (oder wahlweise eine Nähapplikation aufnähen).

Da meine bestellten Bügelapplikationen leider noch nicht hier sind, kann ich Euch quasi erstmal nur den „Rohling“ zeigen ;o)

Hinweis:

Diese Anleitung wurde speziell für die handelsüblichen Carsonhefte erstellt. Die Größe der Hefte beträgt ca.9,7cm x 11,8cm x 0,2cm. Ihr habt in dieser Hülle außerdem Platz für 10 Hefte.

Wollt ihr das ganze für Pixihefte umwandeln, würde ich an Eurer Stelle an der oberen und unteren Seite je 3 cm mehr rechnen, wie die Hefte hoch sind.

Schlauchschal für’s Kind

Heute möchte ich Euch mal etwas privat genähtes vorstellen …

Als Mama einer Tochter, die seit einem halben Jahr im Kindergarten ist, stößt man auf einige „Kindergarten-Alltagsprobleme“ … Handschuhe verschwinden und tauchen erst ein oder mehrere Tage später wieder auf, Hosen verschwinden komplett, das Kind wird krank und … Stop.

Genau das ist das Problem: Wenn das Kind einen Schal selbst noch nicht richtig „binden“ kann und die Hilfe, die es erhält nicht immer korrekt ist. Was soll man dann tun?!

Richtig!

Mama setzt sich hin und näht einen Schlauchschal für die eigene Tochter – kein lästiger, überlanger Schal mehr, der zwischen den Beinen baumelt und stört, kein freiliegender Hals mehr, wenn der Schal mal wieder nicht richtig sitzt, einfach nur ein angenehmes Tragegefühl (von meiner Tochter bestätigt 😉  ) und ein flauschig gewärmter Hals! :o)

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