Strick Tutorial – Teil 4: Maschen links

Ihr könnt nun Maschen anschlagen und rechte Maschen erstellen. Lernt nun hier, wie ihr linke Maschen erstellt:

Im Gegensatz zu den rechten Maschen, wird der Faden, der mit dem Garn-Knäul verbunden ist, bei den linken Maschen VOR die linke Stricknadel genommen. Wickelt ihr wieder 2x um den linken Zeigefinger und haltet etwas Spannung. Schiebt dann die rechte Stricknadel vor der linken Nadel hinter diesen Faden und durch die erste Masche.

Wickelt dann den Faden von hinten nach vorne (untenherum) einmal um die rechte Stricknadel. Haltet alles mit dem rechten Zeigefinger fest und zieht vorsichtig den Faden durch die Öffnung:

Nun hebt ihr den „Rest“ einfach über die linke Nadel ab. Haltet dabei bitte die beiden Maschen auf der rechten Stricknadel und die übrigen auf der linken Stricknadel mit dem Zeigefinger bzw. mit dem linken Mittelfinger fest.

Dann zieht ihr den Faden wieder vorsichtig (nicht zu fest!) an.

Wenn ihr abwechselt rechts, links die Maschen durch gestrickt habt, sollte Eure Stricknadel etwa so aussehen.

Strick Tutorial – Teil 3: Maschen rechts

Um etwas zu stricken, müßt ihr abwechseln recht und links herum stricken können.

Im 2. Teil des Tutorials habt ihr gelernt, die Maschen anzuschlagen.

Nun lernt ihr, wie man ganz einfach und schnell rechts herum strickt.

Zunächst nehmt ihr die Stricknadel mit den angeschlagenen Maschen in die linke und die andere Stricknadel in die rechte Hand.

Beachtet bitte: Diese Anleitung wurde für Rechtshänder geschrieben.

Dann nehmt ihr den Faden, der noch mit dem Strickgarn-Knäul verbunden ist, und legt diesen hinter die linke Stricknadel. Danach wickelt ihr den Faden 2x um den linken Zeigefinger und haltet ein wenig Spannung.

Führt die rechte Stricknadel von unten durch die oberste Masche nach schräg oben links durch. Dann umwickelt die Stricknadel mit dem Faden von vorne nach hinten.

Haltet mit dem rechten Zeigefinger den Faden an der Nadel fest und zieht den Faden zusammen mit der Stricknadel vorsichtig durch die erste Masche nach vorne durch.

Dann hebt ihr die rechte Stricknadel vorsichtig hoch und schiebt dabei den oberen Teil über die Spitze der linken Stricknadel. Damit die neu entstandene Masche auf der rechten Stricknadel nicht abrutscht, haltet ihr dise dabei mit dem rechten Zeigefinger fest.

Nun zieht ihr den Faden leicht fest (nicht zu fest!) und geht dazu über, eine linke Masche zu erstellen.

Strick Tutorial – Teil 2: Maschen anschlagen

Vorwort zum Strickgarn:

Wenn ihr Strickgarn / Wolle kauft, erhaltet ihr auf der Verpackung immer Hinweise zum Garn / zur Wolle.

Ihr findet dort Angaben, wieviel Gramm das Knäul hat,mit wieviel Grad ihr Eure entstehenden Stücke waschen dürft, Trocknen, Bügel, usw.

Ein weiterer wichtiger Punkt: Ihr findet hier auch die Information, welche Größe an Strick- oder Häkelnadeln ihr nutzen solltet.

Es kommt nämlich auf die Dicke des Garns an: Kurz gesagt kann man sagen, je dicker das Garn ist, umso höher ist die Größe, die ihr als Stricknadel verwenden solltet.

Übrigens: Neben der Grammzahl findet ihr i.d.R. auch immer die Lauflänge des Garns. Diese ist u.a. dann wichtig, wenn ihr ausrechnen wollt, wieviele Knäuls ihr zB. für einen Pullover oder einen Schal braucht.

Außerdem muß, laut Textilverordnung, auch die sogenannte „Faserbezeichnung“ immer genau angegeben werden. In meinem Beispiel besteht das Garn aus 100% Polyacryl.

Maschen anschlagen (Anleitung):

Zunächst müßt ihr Euch entscheiden, mit welchen Stricknadeln ihr am besten stricken könnt. Eine Auswahl hierzu findet ihr  >> hier <<.

Ich persönlich bevorzuge die Rundstricknadel. Ihr erkennt sie daran, daß 2 Stricknadeln durch einen Plastikschlauch miteinander verbunden sind.

Schritt 1: Faden richtig halten

Das Foto soll Euch nur verbildlichen, wie der Faden richtig in die Hand genommen wird. In der praxis nehmt ihr bitte das Endstück des Fadens und zieht ein gutes Stückweiter durch (ich ziehe immer ca. 50 cm durch, ne nach Fadenstärke).

Der Teil mit dem Endstück des Fadens wird zwischen „kleinen Finger“ und „Ringfinger“ gelegt (das „Ende“ nach hinten gezogen).

Dann nehmt ihr das andere Ende und legt dieses von Euch aus gesehen vor den „Ringfinger“ und den „Mittelfinger“ und zieht es weiter nach hinten zwischen „Mittelfinger“ und „Zeigefinger“.

Nun zieht ihr den Faden im „Halbkreis“ einmal im „Linksbogen“ um den Daumen (nach vorne) und am Ende wieder zwischen „Ringfinger“ und „kleinen Finger“ (nach hinten).

 

Den Faden nun schön straff ziehen.

 

 

So sollte das ganze nun bei Euch aussehen.

 

Nun nehmt ihr BEIDE Stricknadeln undlegt diese hinter dem oberen Faden (die Verbindung von „Zeigefinger“ und „Daumen“). Dann zieht ihr mit den Stricknadeln den Faden oberhalb des darunterliegenden Fadens) nach unten.

Nun führt ihr die beiden Nadeln in die kleine Schlaufe rechts neben dem „Daumen“ und zieht das ganze etwas nach rechts.

Dann führt ihr von recht die Nadeln hinter den Faden, der vom „Zeigefinger“ ausgeht und zieht den Faden mit (von oben) nach vorne durch die Schlaufe am Daumen.

 

Dann die Schlaufe vom Daumen lösen und festziehen.

 

 

Nun habt ihr Eure erste Masche bzw. die ersten 2.

 

Um nun weitere Maschen zu stricken, führt ihr nun den „Zeigefinger“ und den „Daumen“ so zwischen die beiden Fäden, daß quasi ein „Dreieck entsteht:
 Nun zieht ihr den Daumen nach links weg und knickt den „kleinen Finger“ ud den „Ringfinger“ so ein, daß die beiden Finger die beiden Fadenenden festhalten:
Nun zieht ihr die beiden Nadeln nach unten, so daß neben dem „Daumen“ wieder eine Schlaufe entsteht:
Im nächsten Schrittführt ihr die beiden Nadeln wieder von unten durch die Schlaufe hindurch …

 

… dann wieder von rechts unter den Faden neben dem „Zeigefinger“ …

 

… und dann den Faden wieder mit den beiden Nadel nach unten weg durch die Schlafe am Daumen mitnehmen:

 

Nun wieder den Daumen aus der Schlaufe lösen …

 

 

… und festziehen:
Dies wiederholt ihr sooft, bisw ihr die gewünschte Anzahl der Maschen habt:

 

Herzlichen Glückwunsch – ihr habt nun Eure Maschen vollständig „angeschlagen“! 🙂

Stricken – Tutorial Teil 1: Zubehör

Im Folgenden möchte ich Euch einmal alle Zubehörteile zum Thema „Stricken“ vorstellen – was man dringend benötigt, was nützlich ist und was man nicht unbedingt braucht:

Lernmaterial / Bücher

Das Wichtigste ist natürlich (wie bei allem), daß man sich die Technik irgendwie beibringt.

Nützlich können hierbei Büchersein – aber es gibt auch eine Menge Videos (zB. auf YouTube), wo man das Stricken von Grund auf erlernen kann. Viele sind leider sehr schnell erklärt und von einer großen Distanz aufgenommen, aber es gibt auch einige, die wirklich zu empfehlen sind.

Auf unserem YouTube Channel werden in den kommenden Tagen ebenfalls Videos zum Thema hochgeladen. 😉

Stricknadeln


1.) Rundstricknadeln

Die Rundstricknadeln sind 2 Stricknadeln, die mit einer dünnen Plastikschnur miteinander verbunden sind. Der Vorteil bei diesen Nadeln liegt darin, daß man auch sehr breite Dinge stricken kann (mit vielen Maschen) und trotzdem nichts von der Stricknadeln runterrutschen kann.

2.) Strumpfstricknadeln

3.) Zopfstricknadeln

4.) Schnellstricknadeln

Stricknadelschablone

Eine Stricknadelschablone ist sehr nützlich. Wenn man sich neue Stricknadeln kauft, kann man zwar auf der Verpackung lesen, welche Größen sie haben – packt man sie allerdings aus, weiß man dies nach einer Weile nicht mehr.

Mit einer Stricknadelschanlone allerdings kann man gan einfach jederzeit die Größe nachmessen:

Man sversucht die Stricknadel durch die entsprechenden Löcher zu stecken. Paßt die Nadel hindurch, handelt es sich noch nicht um die richtige Größe; erst wenn die Nadel nicht mehr hindurch paßt, beim nächst unten gelegenden Loch allerdings schon, dann kann man an dem Loch, bei dem die Stricknadel nicht mehr durchpaßt messen, welche Größe sie besitzt.

Reihenzähler

Im Grunde erklärt sich das Bild von selbst: Bei den Reihenzählern kann man rechts und link je an einem Rädchen drehen, um die entsprechende Reihenzahl einzustellen.

Maschenmarkierer

Maschenmarkierer hängt man zwischen die Maschen. Sie wandern jede Reihe mit, indem sie auf die andere Nadel rübergeholt werden. Dies ist besonders praktisch, wenn man zB. im Halbdunkeln (abends auf der Couch) strickt und Musterrapporte nicht gut erkennen kann.

Maschenraffer

Maschenraffer sind ideal, um Maschenstillzulegen (z.B. bei verkürzten Reihen, Kragen o.ä.). Auf diese Art und Weise kann keine Masche mehr verloren gehen.

Strickliesel

Stricklieseln werden entweder mit oder ohne eine lange Nadel angeboten.

Mit einer Strickliesel kann man eine spezielle Technik nutzen, um zB. Bänder zu gestalten.

Strick-Wissen: Begriffe beim Stricken

Wenn ihr gerade erst mit dem Stricken beginnt, müßt ihr noch einiges über die verwendeten Begriffe lernen.

Denn nur so könnt ihr Euch Euer neues Wissen beispielsweise aus einem Buch oder aus dem Internet richtig aneignen und so auch Anleitungen für Fortgeschrittene verstehen.

Maschen
Maschen sind die kleinen „Schlingen“, die um die Sricknadel herum entstehen, wenn ihr strickt.

Rechte Maschen
Rechte Maschen sind Maschen, bei denen der Faden von hinten (hinter der Nadel) nach vorne durchgezogen wird.

Linke Maschen
Linke Maschen sind Maschen, bei denen der Faden von vorne (vor der Nadel) nach hinten gezogen wird.

Glatt rechts
Die „Hinreihe“ wird komplett mit rechten Maschen gestrickt. Die „Rückreihe“ wird komplett mit linken Maschen gestrickt.

Kraus gestrickt
Hierbei werden immer wieder abwechselt linke und rechte Maschen in der Hin- und Rückrunde gestrickt.

Bündchenmuster
Beim Bündchenmuster strickt man abwechselnd in jeder Reihe immer wieder eine rechte Masche und eine linke Masche über die gesamten Hin- und Rückrunden.

Tipp:
Wer generell das Muster etwas breiter haben möchte, kann auch anstatt immer zB. eine rechte, eine linke Masche zu stricken, alles doppelt nehmen: also 2 rechte Maschen, 2 linke Maschen im Wechsel.

Abketten
Als „Abketten“ wird die Technik beschrieben, wie man, nach vollendeter Arbeit, einen sauberen Abschluß strickt.

Strickmuster
Strickmuster gibt es in verschiedenen Formen: Manche werden einfach mit „re“ und „li“ (rechte und linnke Maschen) aufgeschrieben.

Andere Strickmuster widerrum werden zB. mit Kästchen erstellt. Es gibt leere Kästchen und Kästchen mit einem Punkt drin. Wie ihr Strickmuster richtig lest, erfahrt ihr >> hier <<.

Strick-Wissen: Strickmuster richtig lesen

Wenn man sich Wissen über‘ s Stricken zB. aus Büchern oder aus dem Internet beibringen möchte, muß man sich zwangsläufig damit befassen, wie man Strickmuster richtig liest:

Strickmuster gibt es in verschiedenen Formen: Manche werden einfach mit „re“ und „li“ (rechte und linnke Maschen) aufgeschrieben. Und es wird geschrieben, wann man die Masche fallenläßt. In diesem Fall ist es einfach, der Anleitung zu folgen.

Man liest dann die „Hinreihen“ von rechts nach links und die „Rückreihen“ von links nach rechts.

Andere Strickmuster widerrum werden zB. mit Kästchen erstellt. Es gibt leere Kästchen und Kästchen mit einem Punkt drin.

Jedes Kästchen steht hierbei für eine Masche und jede Kästchenreihe steht für eine Maschenreihe.

Ein leeres Kästchen in der „Hinreihe“ entspricht einer rechten Masche, ein Kästchen mit Punkt einer linken Masche.

In der „Rückreihe“ ist es genau umgekehrt: Ein leeres Kästchen entspricht hier einer linken Masche, ein Kästchen mit Punkt einer rechten Masche.

Bei „Lochmustern“ werden die Maschen, die fallengelassen werden, komplett ausgemalt.

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