D.I.Y. Anleitung für Buchecken aus Papier

Nachdem ich Euch meine ersten Versuche, Buchecken zu nähen bereits online gestellt habe (ich suche zur Zeit nach einer Antwort, ob man Stoff auf Tonzeichenpapier leimen kann), habe ich mich gestern und heute drangesetzt, einige Buchecken aus Papier zu erstellen.

Ihr erhaltet im Folgenden eine D.I.Y. Anleitung, um selber Buchecken herstellen zu können:.

Ihr benötigt:

– Tonzeichenpapier
– Lineal
– Schere
– Stift (Bleistift / Kulli)
– Klebefolie



Anleitung:

Zunächst ein Tipp von mir: Falls ihr mehrere Buchecken herstellen möchtet, solltet ihr Euch vorher eine passende Schablone (aus Karton oder Papier) ausschneiden.

Ich nutze für meine XL-Buchecken die Größe 12×12 cm.

Mit (oder ohne) diese Schablone schneidet ihr nun ein Quadrat von 12×12 cm aus. Tonzeichenpapier aus.

Dieses knickt ihr dann einmal in der Mitte (so daß es halbiert ist):

Dann „halbiert“ ihr dieses Stück nocheinmal, diesmal aber so, daß ein Dreieck entsteht.

Dazu knickt ihr erst auf der einen Seite das Papier so, daß die rechte Kante bündig mit der unteren Kante liegt, dann macht ihr mit der anderen Seite genau das gleiche:

Nun nehmt ihr die Klebefolie und schneidet mit Hilfe des gefalteten Dreiecks 2 gleich große Dreiecke aus:

Jetzt klebt ihr die beiden Dreiecke vorsichtig (und genau) auf beide Seiten auf. Überschüssige Klebestreifen könnt ihr einfach abschneiden.

Alles gut andrücken – und fertig 🙂

Habt ihr auch schonmal Buchecken gemacht? Wie seid ihr vorgegangen? Vielleicht habt ihr auch eigene Anleitungen?

Ich bevorzuge Buchecken mit schönem Muster, aber ohne viel „Trara“ … Wie ist das mit Euch?

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Buchecken aus Stoff

Da ich sehr gerne und sehr viel Lese, habe ich die Idee gehabt, daß ich mal eine Buchecke oder ein Lesezeichen für meine Bücher machen könnte.

Hier ist das Ergebnis:

Also so richtig perfekt ist es nicht und ich werde noch ein wenig herumprobieren …

Hattet ihr auch schonmal so eine Idee? Oder mal etwas ähnliches gemacht? Habt ihr vielleicht einen Tipp für mich?

Ich habe auch noch ein paar Versuche fotografiert, die leider nicht ganz so toll gelungen sind:

Der Grundgedanke bei dem Ganzen war übrigens zum einen auch, daß nicht viel über die Seiten „überstehen“ sollte (da die Buchecken sonst gerne rausrutschen) und zum anderen habe ich mich daran erinnert, wieviele Bücherseiten ich (in meiner Kindheit) kaputt gemacht habe, indem ich so „Metallclipser“ (ähnlich einer Büroklammer, aber mit verschiedenen Mustern, wie zB. Herzen) über die Seiten geschoben habe …

Ich liebe Bücher und behandle jedes einzelne, als wäre es ein Schatz 🙂

Origami – Die Kunst des Papierfaltens

Papierfalten? Sowas wie Papierflieger vielleicht?

Nein!

Denn Origami ist eine wundervolle Weise, wie man (meist aus quadratischem Papier) schöne und elegante Kunstwerke formen kann.

Es geht hier auch nicht (wie beim Basteln mit Kindern zB.) um das Falten des Papieres und verkleben – sondern beim richtigen Origami wird das Papier so gefaltet, daß es 3dimensional hält und man es sogar teilweise bewegen kann – ohne, daß etwas auseinanderfällt!

Ich konnte es anfangs selbst nicht glauben, aber man kann durch „einfaches Papierfalten“ zum Beispiel kleine Vögel (Kraniche) falten, denen man am Schwanz ziehen kann, damit sie sich bewegen. Oder man faltet sich seine eigenen Weihnachtssterne, um sie als Dekoration aufzuhängen.

Was ich auch sehr schön finde, sind die kleinen „Geschenkepäckchen“, die man sich oder anderen falten kann, um kleine Aufmerksamkeiten individuell und völlig von Hand gestaltet zu verpacken.

Es gibt heutzutage viele verschiedene Formen des Origami, wobei ein paar „außenstehende Varianten“ es auch erlauben, die Formen mit Hilfe von etwas Klebstoff oder einer Schere zu gestalten. Hier ein paar Beispiele:

Klassisches Origami (mit meist quadratischen Papieren)
Modulares Origami (Zusammensetzung von mehreren gleichen Teilen)
Tangrami (3D-Origami)
Kirigami (Origami mit Einschnitten / Schere)
Multipiece Origami (Zusammensetzung von diversen Teilen, oft mit Hilfe von Klebstoff)
Iso Area (Modelle, die von allen Seiten gleich aussehen)
Tessellations (flache Faltbilder, bei denen sich bestimmte Muster ständig wiederholen)
Wetfolding (unter Verwendung von leicht angefeuchteten Papier. Getrocknet sind diese Modelle sehr viel stabiler und natürgetreuer)

Meine Stieftochter ist diesem Trend bereits verfallen und gestaltet damit wirklich wunderschöne Sachen.

Habt ihr auch schon Erfahrungen damit gemacht? Findet ihr es einfach? Ward ihr verzweifelt? 😉

Schreibt mir doch einfach Eure Antworten als Kommentar, ich bin wirklich gespannt! 🙂

Eierwärmer zur Kinderparty: Monster

Wie ihr wißt, habe ich nicht nur zu Ostern Eierwärmer in den Frühlingsfarben gelb und weiß gehäkelt, sondern auch in Fanfarben (schwarz-weiß-grün, schwarz-rot, schwarz-gelb, schwarz-rot-gold, usw.).

Nun hat mich meine Tochter auf die Idee gebracht, daß man ja auch Eierwärmer einfach so für eine Kindergeburtstagsparty o.ä. machen kan.

Da sie „bald“ Geburtstag hat (in 3 Monaten), habe ich verschiedene Designs gezeichnet und bin an ihren „Lieblingen“ hängengeblieben: Monster :o)

Das „Design“ ist von mir frei erfunden und kann natürlich auch zB. durch andere Augen, andere Form, usw getauscht werden.

Damit auch ihr diese süßen Eierwärmer in Monsterform nachnähen könnt, habe ich im Folgenden eine kleine Anleitung erstellt:


Anleitung:

Benötigte Materialien:
– Schere
– Filz (mehrfarbig; hier: grün, weiß, schwarz)
– Nähmaschine
– Nähgarn

Im ersten Schritt zeichnet ihr Euch die Form Eures Monsters auf Papier auf und schneidet sie aus.

Dann legt ihr dieses Schnittmuster auf Filz und schneidet je 2 Körperformen aus, ein Auge und eine Pupille.

Dann legt ihr die Pupille so auf das weiße Auge, wie ihr sie haben wollt und steckt sie mit einer Nadel am Rand etwas fest.

Dann vernäht ihr mit schwarzem Garn die Pupille mit dem Auge.

Als nächstes steckt ihr das Auge mit einer Nadel an einem der beiden Körperteile fest und näht es mit weißem Garn fest.

Nun habt ihr es fast geschafft! Jetzt legt ihr das zweite Körperteil paßgenau unter dem vernähten Körperteil, so daß die „gute“ Seite (also das Gesicht) nach oben zeigt und näht ganz eng am Rand (ca. 0,5cm) die beiden Körperteile zusammen.

Achtet hierbei bitte darauf, daß die untere (gerade) Seite offen bleibt, denn irgendwie müßt ihr das Monster ja über das Ei bekommen…

Und schon Euer Monster-Eierwärmer fertig! :o)

Tipps:

– Anfänger sollten immer darauf achten, je den Anfang und das Ende einer naht zu versiegeln (vor-, zurück- und vornähen).
– Wenn ihr noch nicht so geübt seid im Nähen, könnt ihr auch den Filz für den Körper etwas größer ausschneiden (ca. +0,5cm) und mit entsprechend größerem Abstand vom Rand nähen. Dann schneidet ihr die Nahtzugabe (= überflüssiger Rand) einfach ab.
– Natürlich könnt ihr auch andere Monster nähen. Ich werde zusätzlich noch Monster mit Armen dran nähen, welche mit 2 Augen, welche mit Mund, usw. So sehen alle etwas unterschiedlich aus.

Selbstgemachte Farbwürfel für Sprechlernspiele

Da ich leider dieses Wochenende noch keine Zeit dazu habe, all meine Ideen in Filz umzusetzen (oder sollte ich sagen „umzunähen“? 😉  ), habe ich hier erstmal einen kleinen Einblick für Euch, was ich gestern Abend gemacht habe, als alle Kids im Bett waren:

Ich habe die Woche zufällig in einem Geschäft hier in der Nähe die Würfel oben gefunden. Es sind 8 Holzwürfel mit „blanken“ Seiten.

Eigentlich hatte ich gehofft, ich finde dazu passende bunte Aufkleber, aber leider habe ich nichts derartiges hier gefunden – also habe ich mich letztenendes dazu entschieden, die Würfel selbst anzumalen.

Blieb dann nur die Frage, womit …

Acrylfarbe habe ich immer zuhause (für Bilder), aber so fein (rund) würde ich die Farbpunkte auf keinen Fall mit einem Finsel hinbekommen. Holzmalstifte fielen ohnehin raus. Also entschied ich mich für „billige Filzstifte“ – et voilá:

Gut, ok, das Ergebnis ist für meinen (doch sehr ausgeprägten) Perfektionismus nicht das beste – aber für unsere 3,5-jährige Maus reichen die Würfel allemal 🙂

Sie steht voll drauf, sagt sie ^^


Tipp:

Beim Logopäden habe ich ein tolles Sprechlernspiel kennengelernt.

Ihr braucht hierfür 8 Farbwürfel, die alle die gleichen Farben besitzen müssen (wahlweise geht das Spiel auch mit 2 gleichen Farbwürfeln und zB. 6 Farbplättchen – diese müssen dann allerdings die gleichen Farben haben, wie die Würfel).

Dann nehmt ihr 6 Bilder von Dingen / Tieren / Menschen, die Euer Kind als Begriff richtig aussprechen lernen soll und legt die mit dem Bild nach unten zeigend (also verkehrt herum) auf den Tisch.

Dann legt ihr die Farbwürfel (oder die Farbplättchen) so auf die Bilder, daß jeweils ein Würfel und jeweils eine Farbe auf jedem Bild liegt.

Dann erhält Euer Kind einen Würfel und ihr selbst.

Nun wird gewürfelt. Die Farbe, die erscheint, dessen Karte wrd gewählt. Dann sagt derjenige, der gewürfelt hat, was man auf dem Bild sieht. Hat man es richtig ausgesprochen, bekommt man die Karte und somit einen Punkt.

Wenn eine Farbe nicht mehr vorhanden ist, würfelt der andere, usw.

Viel Spaß 😉

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